Nothing Personal Irland, Niederlande 2009 – 85min.
Kurzbeschreibung
Eine namenlose junge Frau flieht von Amsterdam nach Irland, wo sie nach einer Autostopp-Odyssee einen älteren Mann kennenlernt. Sie beginnt, für ihn im Garten zu arbeiten - gegen Logis und köstliche Menüs. Beide scheinen ein Geheimnis zu bergen, das sie aber trotz gegenseitiger Annäherung nicht offenbaren.
Kinostart
Deutschschweiz: 8. April 2010
Romandie: 1. September 2010
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Kommentare
Schöne Bilder der rauen Landschaft und eine unaufgeregte Erzählung schaffen eine Sogwirkung, die den Film sehr interessant macht. Man beginnt sich mehr und mehr für die Geschichte und die Figuren zu interessieren.
Der Titel zielt in die falsche Richtung, denn dieses Zweipersonen-Drama ist nur allzu persönlich. Eine äußerst herbe, karge Story, die fast ohne Dialoge auskommt. Der Tramp Anne (Lotte Verbeek) (erinnert stark an Agnès Vardas ‘Vogelfrei‘, dessen Klasse aber nicht annähernd erreicht wird.) macht einen Boxenstopp beim Außenseiter Martin (Stephen Rea). Keine Fragen, keine Namen, Arbeit gegen Essen. Wie die beiden kantigen, wortkargen Typen sich näherkommen wird in fünf Kapiteln eindrucksvoll erzählt. Aber bereits die Überschriften treffen nicht immer oder nur teilweise auf den Inhalt zu. Dafür entschädigen die großartigen, weitläufigen Landschaftsaufnahmen.
Die Endphase gerät etwas pointilistisch: unkommentierte Szenen werden wie auf einer Perlenschnur an einander gereiht: Martin besichtigt eine Wohnung, stirbt plötzlich, Anne packt ihn in das ‘Wonnelaken‘ und checkt in einem Hotel ein…Ende!
Es gibt viele Interpretationsmöglichkeiten für diesen individualistischen kleinen Film, von dem nur die Bilder einer Landschaft und zwei Gesichter bleiben. Die Unmöglichkeit ihrer gemeinsamen Existenz bricht schicksalhaft über die beiden eigenartig Verliebten herein. Sie ist von ihrem selbst vorgegebenen Weg abgewichen, er hat sich voller Hoffnung auf einen neuen begeben. Beide haben verloren.… Mehr anzeigen
der Film scheint gut anzufangen, alles wird in Scene gesetzt. Doch dann passiert nicht mehr viel und der Film dümpeln dann etwas komisch dahin. Schade da wäre filmerisch weit mehr möglich gewesen.
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