True Mothers Japan 2020 – 140min.
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Am Anfang schon eine wichtige Lektion: Zweimal putzt sich Asato die Zähne, in der zweiten Szene ist er jünger:
Der Film springt also unmerklich vor und zurück – so schön, ruhig die Bilder, oft changierend in der Schärfeeinstellung, so unruhig muss der Geist mitdenken: Wo sind wir jetzt in der Geschichte, welcher Faden wird wieder aufgenommen...?
Wir verfolgen die Handlungsstränge, aus der Perspektive der je einzelnen Personen; anfangs scheinen die Sympathien klar, nach dem Perspektivenwechsel können wir auch die andere Seite plötzlich verstehen. Es kommt zu einer Art japanischem 'kaukasischen Kreidekreis'. Am Endt hat Asato zwei true Mothers. Tröstlich wie sanften Bilder.… Mehr anzeigen
PS: Ist eine Literaturverfilmung. Im Japansichen gibts es ein Wort für das Sonnenlicht, das durch die Baumblätter scheint: Komorebi.
Sprache färbt auch auf Filmsprache ab.
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